Making Of – Love on Paper

Posted by on Feb 11, 2017 in Books | No Comments
Making Of – Love on Paper
Start over

Oh, das passt doch eigentlich ganz gut, dass ich meinen Blog mit diesem Beitrag über das Making Of von LOVE ON PAPER ein wenig aus dem langen Herst- und Winterschlaf hole. Zeit für einen Neuanfang!

Es ist nicht bei vielen Büchern so, aber manchmal ist auch ein Buch in der Reihe der Projekte genau das: Ein Neuanfang. Da ich schon auf dem Red Bug Culture Blog schon viel über die Entstehung  von Love on Paper gesagt habe, habe ich mir überlegt, hier mehr auf die Stimmung und die Charakere einzugehen.

What’s all about

Wie der Titel hoffentlich schon verrät – Es geht um Bücher, das Lesen, das Schreiben. Die Liebe zu Geschichten, Texten, Autoren. Diesmal wollte ich unbedingt näher an die Entstehung eines Buches heran. Sowohl die kreative Seite – also die Autoren, als auch die ganz pragmatische Seite – der Verlag. Ganz klar war daher für mich, dass alle Charaktere in meinem Buch auf die ein oder andere Weise mit Büchern oder dem Schreiben zu tun haben müssen oder eben damit in Kontakt kommen.

Hauptcharaktere

Logisch, dass meine Heldin eine Leserin ist. Und zwar eine von der verrückten Art, wie ich sie selber war (und immer mal wieder bin). Für Maya ist Lesen wie Nahrung. Sie braucht sie für ihr Herz ihren Kopf. Um zu denken, um zu fühlen. Ohne ein Buch ist sie nicht komplett. Was wohl auch daran liegt, dass sie aus einer Familie kommt, in der Literatur und Kultur eine große Rolle spielen.

 

Als sie auf Simon trifft, hat sie jemanden gefunden, mit dem sie über all das austauschen kann, was sie in der Literatur beschäftigt. Jemand, für den Bücher auch mehr sind, als Lesefutter, jemand der sie zum Leben braucht. Obwohl er aus einem vollkommen anderen Umfeld kommt. Simon ist eine Art von Held, die ich einfach immer gerne in meinem Büchern habe. Jemand der eher still ist, und sich eher in seinen Handlungen ausdrückt. Ein wenig wild, aber auch nachdenklich. Und ja – er kocht ;)

Nebencharaktere

Ich mag Nebencharatere. Helden sind in einer Geschichte  in gewisserweise beschränkt in ihren Möglichkeiten. Sie sind manchmal einfach zu gut und konzentriert und für den Fun, den eine Geschichte (auch) braucht. Also tobe ich mich sehr gerne bei meinen Nebencharakteren aus.

Ruby hat sich sehr schnell von einer braven Freundin in genau das Gegenteil entwickelt. Sie ist wild und unkonventionell, tätowiert, gepierct, hat aber auch diese andere nerdy Seite, ist ein Technikfreak und sehr, sehr warmherzig. Sie nimmt sich – auch im Buch – einfach den Raum. Der beste Nebenrolle, den man sich wünschen kann.

Konrad ist Mayas Studienkumpel. Er ist exzentrisch, hat einen ganz besonderesn Kleidertil und ist nicht schwul, um das auch gleich zu sagen. Ich wollte jemanden mit in der Gruppe haben, der noch mal einen anderen Zugang zur Literatur hat. Vielleicht klassischer. Jemand, der noch den vollen Idealismus hat, was das Schreiben und Verlegen von Büchern angeht. Der fast ein wenig in der Vergangenheit lebt, was man besonders an seinem Style merkt.

Eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen die Autoren, die meine Helden lieben und denen ich auch Raum im Buch gegeben haben: Francis Scott Fitzgerald und Ernest Heminway, die ich auf sehr unterschiedliche Weise großartig sind und die sich in meiner Schreibzeit zu echt netten Kumpels und Begleitern entwickelt haben.

Setting

Das Buch spielt hautpsächlich an drei Orten: Zum einen in einem Verlag. Wer sich in Berlin auskennt, wird den (großen) Publikumsverlag (er)kennen, den ich als vage Vorlage benutzt habe. Ich war schon in vielen Verlagen, trotzdem habe ich hier meiner Fantasie einfach mal Raum gegeben, also keine Ahnung, ob es in diesem Verlag innen wirklich so aussieht, ob sie eine Kantine im Haus haben …

Der andere Ort ist ein großes Gartenlokal, eine typischen Studentenkneipe, die es übrigens auch wirklich gibt. Hier habe ich bis zur Speisekarte fast alles so beschrieben, wie man es dort auch vorfinden wird. Irgendwie mag ich das, dass ich meine Spielorte immer besuchen kann ;)

Der dritte Ort ist ein Friedhof. Genauer gesagt, der Friedhof in Stahnsdorf (zwischen Berlin und Potsdam) Es ist ein absolut faszinierender Ort (okay, ich stehe auf Friedhöfe) mit vielen verwilderten Gräbern, und ich hoffe, ich bin ihm gerecht geworden.

Mehr werde ich für heute nicht verraten. Aber, hm, das ist doch eigentlich schon eine ganze Menge, oder?!

Ich hoffe, das alles macht euch Lust auf’s Lesen!

Love on Paper erscheint am 14. Februar als E-Book und in Print, vorerst auf Amazon. Hier könnt ihr an der Verlosung eines Printbuches teilnehmen.

Zur Entstehung des Covers von Love on Paper gibt es hier noch ein Interview mit mir.

Das Interview mit mir auf dem Red Bug Culture Blog zu Love on Paper kann man gut als Ergänzung lesen.

 

(Bildquellen: Charaktere und Autorenbilder über meine Pinterestboards. Lokal und Friedhof selbst.)

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