Breaking Bad

Katrin am 8. January 2012 um 2:32 pm

Danke Lenny! für diesen Tipp. Was für eine Serie! Erst einmal und mir immer extrem wichtig: Stylisch, schöne Bilder, Ausstattung, Kinopersektive, tolles LICHT, gute Kamera, was für Schauspieler! Aber natürlich ist das Buch von Vince Gilligan einfach genial. Vielleicht geht es ja nur mir so aber: wie wohltuend, wenn der Held endlich richtig BÖSE wird. Da traf ich letztens jemanden, der hatte Krebs und lächelte. Nur eben nicht so buddhistisch sondern irgendwie geschockt und duldsam. Man wünscht sich aber, dass jemand, der eine Krebsdiagnose bekommt, ausrastet, mit Tassen wirft, rumbrüllt und vor allem sein Leben endlich ändert. Alles rausreißt und sich auf die Selbstheilungs-Kräfte seines Lebens verlässt. Hier geht es nicht nur um “Breaking Bad”, sondern um das ganze irre, große Leben und wie man es rockt.
Man kann eigentlich nicht ein Wort über die Handlung sagen, ohne etwas zu verraten, was ich grandios finde. Was soll auch das ganze Zusammenfassen, als ob man es dann einpacken und mitnehmen könnte. Man muss es sehen. Die ersten drei Staffeln gibt es hier bisher (trotzdem auf englisch gucken) und die fünfte wird wohl gerade gedreht. Und dann ist Schluss. Und bis dahin kann man sich selber genüsslich fragen, wie lahm oder seicht oder vielleicht auch unnötig duldsam das eigene Leben ist. Und wann es Zeit wird, BAD zu breaken.

Steve Jobs

Katrin am 9. October 2011 um 12:38 pm

Ich lebe mit Steve Jobs. Er ist eigentlich ständig um mich, weckt mich morgens mit der Harfe, bewältigt meine e-Mails, hilft mir beim Schreiben, begleitet mich beim Joggen oder auf den langen Eisenbahnfahrten, regelt meine Telefonate, gibt mir die Freiheit, an jedem Ort der Welt zu arbeiten, Musik zu hören, zu chatten, zu surfen - auf elegante Art. Ich finde, ich schulde ihm etwas; zumindest - einen Nachruf.
Als ich zum ersten Mal von dieser Firma - Apple - hörte, die Computer herstellt, dachte ich ernsthaft, dass die Beatles ins Computergeschäft eingestiegen sind (eigentlich eine coole Vorstellung). Ich habe mich nur gefragt, warum der Apfel schwarz ist und nicht grün. Okay, mein erster Computer war ein ATARI und erst als ich erfuhr, dass Steve Jobs den Namen Apple nur gewählt hat um im Telefonbuch (lasst euch das Wort auf der Zunge zergehen: Telefonbuch!) vor Atari zu stehen, wurde mir das Ausmaß dieser/seiner Idee deutlich, die Verrücktheit oder besser Besessenheit dieses Genies. Mein Steuerberater hat mir dann zu einem Microsoft Computer geraten aber ich fand die Oberfläche von Atari so toll. Symbole! auf dem Desktop… und die Spiele liefen so gut. Wer erinnert sich an ESPRIT? Aber natürlich habe ich mir am Anfang vernünftigerweise einen PC geholt. Computeranschaffungen sollten doch vernünftig sein, oder? Oder auch nicht. Nun. Ich bin schon vor langer Zeit geswitcht. Und liebe meinen Mac. Und meinen iPod. Ich stehe im Apple-Store und der Verkäufer und ich sehen uns an: Man könnte jetzt auch einen billigeren Auflader für den iPod kaufen… ein 08/15 Design. Nein, könnte man nicht, beschließen wir dann gleichzeitig einträchtig und nicken uns zu. Nein, wir verstehen, was Steve Jobs gemeint hat. Trotz cholerischen Anfällen und Dickköpfigkeit. Wir verstehen, dass es der originale Auflader sein muss. Dieses Design. Sein Design. Das Gesamtkunstwerk. Ich behaupte, er war ein Künstler.

Midnight in Paris

Katrin am 30. August 2011 um 6:09 pm

Ich habe mir ja vorgenommen, nicht über Dinge zu bloggen, die ich schlecht finde, damit soll man sich gar nicht beschäftigen, aber was ist mit den Sachen, die ungeklärt sind? Zum Beispiel dieser Woody Allen Film. Ich war ja ein großer Allan-Fan, irgendwann in den fernen 90ern oder 80ern, BEVOR er seine Adoptivtochter zur Frau genommen hat (was man einfach nicht ignorieren kann…). Aber als Regisseur, mal von privaten Dingen abgesehen, hatte er immer so eine geniale Lockerheit, all seine Neurosen in das Zentrum eines Films zu stellen und daraus Kunst zu machen. Und nun das. Ich erinnere mich daran, zum ersten mal das Alterswerk von Picasso live im Museum gesehen zu haben. Zeichnungen… krakelige Linien, obszöne Körperstellungen. Das Alterswerk. Und irgendwann konnte ich nicht anders als mir einzugestehen: das ist einfach Altmänner-Gesabber. Wie ein begnadeter Pianist, der im Alter die Tasten nicht mehr trifft. Aber weil es eben gemalt ist… Nun also Woody Allens Alterswerk und irgendwie ist hier der Übergang von Altersgenialität zu Alterssenilität schon erkennbar. Da wird der Materialismus, wie so oft von Allen, kritisiert, die reiche (unpassende) Freundin, die der sensible Künstler Owen Wilson (für den allein ich ins Kino gehen würde), auf keinen Fall heiraten soll - aber ist die 20 (?) jährige Plattenverkäuferin die Alternative? Und was soll dieses sinnentleerte Aufrufen von Postkartenbildern (von Paris) und Postkarten-Clichees von Künstlern und ihren Werken? Denn so wird doch eher die materialistische Ausschlachtung von Kunst thematisiert, als die Kunst selbst. Und natürlich lassen sich die Bilder, genau wie das Aufgebot an Stars im Film, ganz wunderbar nutzen, um Zuschauer in den Film zu holen. Überhaupt, die Stars. Was, bitte, hat Carla Bruni (vielleicht hat Sarkosy ein paar Filmerlaubnisse erteilt, wenn seine Frau mitspielen darf???) in diesem Film als schlechte Komparsin zu suchen? War es nicht immer so sympathisch an Allen, dass er als unkorrumpierbar galt? Nicht zu den Oskars erschien, weil ihm das zu banal war? Irgendeine Filmkritik betonte, dass der Film so “augenzwinkernd” sei. Ich würde das ein müdes Blinzeln nennen.
Umgehauen hat mich allerdings Tom Hiddleston als Fitzgerald. Der hat es sich vorgenommen und das sieht man auch: er wird mal ganz groß werden.

Löschen

Katrin am 6. August 2011 um 1:06 pm

Ich weiß, es sieht so aus, als ob ich lange nicht gebloggt hätte, aber das stimmt nicht. Ich habe sogar verdammt viel gebloggt. Und gelöscht und wieder gebloggt und wieder gelöscht. Wenn ich alles, was ich in meinem Leben an geschriebenen und dann wieder gelöschten Worten/Sätzen/Seiten in diesem Blog füllen würde…LEUTE! Manchmal kommt der traurige Verdacht auf, dass ich mehr Wörter in meinem Leben gelöscht als stehen gelassen habe. (Manche Leute behaupten, so gehe ich auch mit Menschen um… hmm… nicht wirklich gelöscht, oder? Eher so, wie man eine Adresse aus seinem Palm löscht oder eine e-mail-Adresse.)
Es ist die Idee, dass man zu dem, was dann wirklich stehen bleibt, auch stehen kann. Sätze oder Freunde. (Frage mich gerade, ob ich das auch wieder löschen sollte. Was sagen die Freunde? Warum bleibt gerade DAS hier stehen?) Und manchmal sollte man vielleicht einfach nicht soviel nachdenken (kann es später noch löschen) und es einfach hinschreiben (da gibt es doch diese Editing-Funktion) und zufrieden sein. (SAVE?? PUBLISH????) Schluss jetzt!

The Wire

Katrin am 5. March 2011 um 5:00 pm

Es ist seltsam. Manche Filme oder Dokumentationen sind düster und behandeln schwere Themen und trotzdem fühlt man sich wie erholt, wenn man sie gesehen hat. Nicht, weil sie einen darin bestätigen, dass die Welt böse ist oder schlecht oder der Mensch und so weiter, sondern weil sie einem das beruhigende Gefühl eben, dass die Welt so ist wie sie ist. Und das es okay ist, solange wir mit dieser Information aufgeschlossen, intelligent, wachsam und liebevoll umgehen. Es passieren Dinge aber wir können etwas tun. Etwas, sei es auch noch so klein, gering und scheinbar nichtig. Und das es andere Menschen gibt, die auch etwas tun. Zum Beispiel eine so grandiose Serie wie The Wire zu erfinden, zu schreiben, zu drehen, zu produzieren und das alles auf hohem Niveau.
Kurz: The Wire ist eine Serie, deren Hauptdarsteller die Stadt Baltimore ist, in der es mehr Opfer von Drogen und Gewalt gibt als in New York. Drogen, Korruption, Geldwäsche. Prostitution und deren Folgen auf die Persönlichkeit der Protagonisten aus Polizeidienst, Politik, Erziehungswesen und Verbrecherwelt. Wobei die Grenzen zwischen gut und böse, insbesondere bei den Politikern, schon mal verschwimmen können. Weil das mit Gut und Böse eben nicht so einfach ist.
Ich weiß nicht, ob ich noch einen Tatort sehen kann (zugegeben, ich habe Fernsehen sowieso aufgegeben) ohne den verständnisvollen Blick auf die Täter und deren Beweggründe. Ohne den Blick hinter das Verbrechen aber auch hinter die Türen von Polizeibüros, wo Langeweile und Faulheit genauso anzutreffen sind, wie Enthusiasmus und Leidenschaft für den Beruf.
Das macht The Wire aus und … einfach ansehen.

Oskars 2011

Katrin am 27. February 2011 um 5:36 pm

Kurz vor der Oskar-Nacht muss ich noch meine Tipps loswerden. Ich bin ja gerne für die Außenseiter aber diesmal bin ich ganz der Meinung der britischen Buchmacher: Colin Firth ist auch mein Favorit für den besten männlichen Hauptdarsteller. The King’s Speech war… endlich mal wieder ein FILM. Keine Special Effects, Stunts, Green oder Bluescreen, was direkt eine Erholung war, ein wunderbares Buch, intensives Schauspiel (und Geoffry Rush bitte als beste männliche Nebenrolle!), eine sowohl intellektuell, als auch emotional und psychologisch anspruchsvolle Geschichte.Im Kino wurde nach dem Film geklatscht (!), wann hat man das zum letzten Mal erlebt und dabei tut der Film so, als müsste man ihn entdecken, weil er so still und elegant und leise ist.
Und dann wäre da Black Swan. Natalie Portmann ist reif für einen Oskar und ihr Spiel in Black Swan oder sollte man besser sagen: Ihr Einsatz, war beeindruckend. Die Kamera ist großartig, punkig, bricht die Ballettstimmung auf und zeigt, was wir irgendwie alle wissen, dass es schon eine ziemlich verrückte Welt ist - wenn auch faszinierend -, in der zu dünne Frauen und zu eitle Männer sich für eine zu kurze Zeit ihres Lebens körperlich verausgaben. Black Swan hat dann auch auf den Spirit Awards, kurz vor den Oskars, kräftig abgesahnt. Gleich vier Preise für : Bester Film, beste Regie, beste weibliche HR, beste Kamera.
Der Spirit Award wird für Filme mit einem niedrigen Budget von unter 20 Millionen (höre ich deutsche Produzenten lachen??) vergeben. Auch James Franco ist dort schon bedacht worden für 127 Hours. Ich möchte einen treffen (oder vielleicht besser nicht…) der diesen ganzen Film mit offenen Augen gesehen hat. Wobei ich auf besten Filmscore für A. R. Rahman setze. Auch der Look ist großartig, der Schnitt und wenn man bedenkt, dass Franco den Film im Grunde als Schauspieler allein stemmt… aber James Franco hat noch genug Zeit, einen Oskar mitzunehmen.
True Grit *sigh*. Ich kenne das Vorbild mit John Wayne nicht, der für die Rolle des Marshalls seinen ersten Oskar bekam aber sagen wir mal: die Story ist wohl etwas dünn, um daraus ein Remake zu machen. Ich weiß, es gibt Leute, die diesen Film auf der Berlinale gesehen haben und ihn als kurzweilig beschreiben, aber das liegt wohl eher an den anderen Filmen dort im Programm. Nun, man langweilt sich nicht, aber wenn es zu Ende ist, fragt man sich: wo ist der Film? Trotzdem: einige grandiose Bilder, einige schöne Passagen, Dialoge, Situationen.
Und mehr der nominierten Filme habe ich nicht gesehen. Auch weil ich zur Zeit der amerikanischen Serie “The Wire” verfallen bin. Aber davon in einem anderen Post.
Jetzt werde ich versuchen, ein paar Stunden zu ruhen, bevor ich die Oskar-Nacht im Fernsehen verfolge und eines meiner Highlights genieße: Dankesreden!

Sherlock

Katrin am 30. December 2010 um 5:34 pm

Noch kurz vor Ende: Die filmische Sensation des Jahres für mich. Und – fast unglaublich – im europäischen Fernsehen.
England, London. Natürlich dort. Aber es hat die Engländer selbst überrascht.
„It´s never easy to admit that you have called it wrong. Before the launch of BBC1’s Sherlock last month, I suggested that what the world didn’t need right now was a new Sherlock Holmes adaption, whereas, it seems, that is exactly what the world needed right now.“ (Gerard Gilbert in „The Independent“)
Yes!
Steven Moffat und Mark Gatiss, die bisher drei Teile geschrieben haben, sind Genies und man will unbedingt mehr.
Es ist im Grunde keine Serie, sondern was Licht, Kamera und Breite (90 Minuten) angeht, eher drei Kinofilme, die im Sommer 2010 in London die Straßen leergefegt haben. Und obwohl man sofort glaubt zu wissen, was so grandios an diesen Filmen ist, ist genau das nicht so einfach in Worte zu fassen. Man muss es sehen, man sollte es sehen. Modern ist eines der Worte, die mir sofort einfallen und innovativ und dabei so angenehm konservativ und beruhigend, nicht nur, weil Intelligenz wieder ein Thema ist, wenn nicht DAS Thema und man sein Gehirn beim Fernsehen wieder finden kann, eine grandiose Entdeckung.
Benedict Cumberbatch (ja, man sollte seinen Namen nicht ändern um berühmt zu werden, sondern stolz unter seinem Namen in die Geschichte eingehen!) und Martin Freeman sind ein Traumteam. Lakonisch, launisch, komplett abhängig voneinander und zu stolz, es auch nur eine Minute zuzugeben. Da fehlen auch keine Frauen, obwohl es eine Freude ist, zu sehen, dass sie passen können, weil Watson an ein ganz normales Leben in einer guten Beziehung glaubt und diesen Traum auch nicht aufgeben will.
Keine große Action, dass kann man dem Sherlock Holmes Film von Guy Ritchie überlassen, (dem ich beinahe keine Chance neben diesen Filmen geben wollte und dann doch überraschend gut fand) aber genug Spannung, die funktioniert, obwohl man doch weiß… nun, es funktioniert eben.
Hoffnung für das Fernsehen.
Danke!

ja, ja, ich weiß…

Katrin am 26. October 2010 um 11:46 pm

…ich bin nicht gerade der fleissige Blogger aber die Entschuldigung ist das LEBEN. Ich habe da so eine Horrorvision von zu viel Zeit vor einem Computer oder zwischen den Seiten eines Buches zu verbringen und dabei zu vergessen, dass die Sonne scheint. Der Versuch in der Sonne zu lesen oder im Café zu arbeiten ist immerhin ein Anfang. Und es sind wirklich Zyklen, draußen in der Welt zu sein und nach drinnen zurückkehren, körperlich und geistig. Was mich immer schon beschäftigt hat und vermutlich der Grund für diesen Blog ist. Weil es diese Bewegung gibt und geben muss. Ich beziehe das auch auf meine Arbeit, ganz besonders. Gestern habe ich mir World Trade Center angesehen (Oliver Stone), weil ich diese DVD in New York in dem Verkaufsshop des Memorialcenters gesehen habe und gedacht habe, wenn der Film hier steht und letztendlich von den Opfern angenommen wird, dann kann man ihn vermutlich wirklich ansehen. Oliver Stone wird gerne kritisiert. Nicht von mir, ich kenne ihn zu wenig aber sein Kommentar (es wird eine Zeit kommen, da werde ich mir nur noch die Kommentare der Regisseure zu den Filmen ansehen) zu World Trade Center hat mich unglaublich beeindruckt. Er war warm und menschlich. Die Kritik an World Trade Center lautet, er hätte nur persönliche Schicksale dargestellt. Für mich rettet das den Film. Gerade bei diesem Thema ist Politik eine sehr schwierige Angelegenheit. Die USA sind eine Weltmacht und natürlich kann man sie für ihre Politik, ihre Mc Donalds und ihre Dominanz auf dem Filmmarkt, in der Literatur und dem Kunstmarkt hassen aber wenn man sich ansieht, wer die Burger isst und die Filme ansieht und die Bücher hier her holt als ob sie aus Gold wären, dann muss man sich Fragen, wieso Europa kein größeres Selbstbewusstsein hat. Wieso wir kein größeres Selbstbewusstsein haben (wieso Cornelia Funke ihre Bücher nicht mehr alleine schreiben kann…).
Nun irgendwie hat es mit der Art zu tun, wie die Amerikaner leben. Sie tun es einfach. Sie nehmen das Geld und machen ihre Filme. Sie wollen einen Krieg und fangen ihn einfach an. Olala. Da wäre dann der Zeitpunkt gekommen, mal wieder nach innen zu sehen oder in sich zu gehen (ich liebe die deutsche Sprache für solche Ausdrücke) und dann wieder und hoffentlich ein wenig besser zu handeln.

MOON

Katrin am 18. August 2010 um 10:48 am

Da ist ein neuer Film im Kino aber man entdeckt ihn kaum. Ich habe ihn in Potsdam gesehen und schwups war er schon wieder raus aus dem Programm, ich musste beim zweiten Mal (und ich sehe selten Filme zwei Mal) nach Berlin fahren und in anderen Städten ist es nicht anders, selbst in London läuft er in einem Kino.
Das ist ja nicht gerade ungewöhnlich aber der Film ist einfach zu gut, um so unbeachtet zu sein. Gar nicht zu reden von der überragenden schauspielerischen Leistung von Sam Rockwell, der praktisch alles Rollen im Film spielt. Und die Filmmusik… ist auch super.
Also, wenn euch also danach ist, mit 5 Leuten in einem kleinen Kino zu sitzen und einen richtig guten Film zu sehen, der einen noch eine ganze Weile danach beschäftigt, dann los.

Duisburg

Katrin am 2. August 2010 um 3:40 pm

Dirk Helbing, “Panikforscher”:
“Während Fußgängerströme normalerweise Flüssigkeiten ähneln, verhält sich der verdichtete Pulk wie granulare Materialen, beispielsweise wie ein Kieshaufen, über den ein Bagger fährt. Das ist im Prinzip Physik.”